Mit der Juniorinnen-Weltmeisterschaft in diesem Sommer ist das Ausbildungsprojekt "VC Olympia Rhein-Neckar" für alle Nachwuchsspielerinnen am Olympiastützpunkt in Heidelberg beendet. Zur kommenden Spielzeit mußten sich alle Spielerinnen neuen Vereinen anschließen. Aufgrund der Entscheidung des deutschen Volleyballverbands für die nächsten Jahrgänge keine Nachwuchsförderung in Heidelberg mehr durchzuführen, wird ab dieser Saison keine Stützpunktmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen.

Für Denise Hanke und Sandra Gutsche führte die Reise in den hohen Norden zum Schweriner SC. Beim letztjährigen Vizemeister wartet auf ihren Spielpositionen mit nationalmannschafterfahrernen Spielerinnen durchweg schwergewichtige Konkurrenz. Nach Anlaufschwierigkeiten gelang im ersten Heimspiel ein 3:1-Erfolg über Bayer 04 Leverkusen. Das Trikot der Gäste aus dem Rheinland trägt in dieser Spielzeit Außenangreiferin Saskia Leonhardt. Bei ihrem Bundesligaeinsatz im Bayer-Trikot konnte auch sie nicht mehr für eine Wende zugunsten der "jungen Wilden" sorgen.
Michaela Sabrowske und Sandra Sell starten für den Köpenicker SC in die Bundesligasaison. Während Sandra Sell verletzungsbedingt zur Premiere noch passen mußte, wurde Michaela Sabrowske trotz Krankheit in fünf Sätzen gegen den VC Wiesbaden gefordert. Nach 0:2-Satzrückstand gelang den Berlinerinnen ein überraschender 3:2-Coup in der hessischen Landeshauptstadt.

Ebenfalls im Tie-Break konnte NA. Hamburg gegen den USC Münster die ersten Bundesligapunkte einfahren. Dabei mußten die Hanseatinnen jedoch auf den Einsatz von Neu-Libero Lisa Rühl verzichten. Aufgrund einer Ellenbogenverletzung fällt sie noch für die nächsten Spiele aus.
Bereits seit Frühling diesen Jahres wohnt und trainiert Chantal Laboureur mit dem nächsten Nationalmannschaftsjahrgang beim VCO Berlin. Im ersten Saisonspiel gelang dem Team der Beach-Europameisterin ein 3:2-Sieg bei Aufsteiger Sonthofen.

Einen Auftakt nach Maß erwischte auch der SV Sinsheim in der 2. Bundesliga Süd. Der neuen Heimat der Volleyball-WG um Nora Götz, Luise Mauersberger und Alina Bondar gelang bisher vier Siege in vier Begegnungen. Damit stehen die Nordbadnerinnen ohne Satzverlust an der Tabellenspitze. Als Saisonziel soll am Ende ein Platz unter den besten Vier herausspringen.
In Sachen Volleyball in diesem Jahr kürzer treten muss Nora Kaufmann. Soweit es ihre Ausbildung zu läßt, wird sie die Regionalligamannschaft der TSG Rohrbach unterstützen.

In der 2. Bundesliga Süd der Herren sitzt seit August Adrian Pfleghar auf der Trainerbank der Volley Youngstars aus Friedrichshafen . Dass der Nachwuchs des Champions League-Siegers bereits einiges zu bieten hat, bewiesen sie ihren Auftaktbegegnungen mit Tiebreak-Siegen über die stark eingeschätzten Schwaig und Delitzsch. Im Vordergrund für den Trainer-Newcomer steht jedoch zunächst die individuelle Entwicklung seiner Nachwuchsathleten. Dann soll es auch mit konstant guten Leistungen über mehrere Begegnungen klappen.

Endlich los ging es auch für das neue Team des ehemaligen Bundestrainers Dirk Groß. Beim 3:0-Erfolg über Bellinzona ließen die Damen vom VBC Köniz aus dem Kanton Bern keine Fragen offen. Im Laufe der Saison werden jedoch noch stärkere Mannschaft den Weg der Könizer kreuzen, allen voran Liga-Krösus und Champions-League Teilnehmer Voléro Zürich. Neben der Meisterschaft will der VBC auch im Europapokal Akzente setzen. Im CEV-Cup wird Klagenfurt der erste Gegner sein.

Nächste Gelegenheit den Weg der VCO-Mädels in der Bundesliga zu begleiten, bietet sich bei den Heimspielen des VC Wiesbaden. Nähere Infos unter www.vc-wiesbaden.de.